Eine Laravel-Anwendung läuft nicht allein. Sie braucht eine bestimmte PHP-Version, eine Datenbank, meist Redis und manchmal einen Suchdienst. Richtet jeder Beteiligte das auf seinem Rechner von Hand ein, entstehen kleine Unterschiede, und aus kleinen Unterschieden werden Fehler, die sich nur bei einer Person zeigen.
Docker beschreibt diese Umgebung als Datei im Projekt. Wer dazukommt, holt sich das Projekt und startet es, statt einen Tag mit Installationen zu verbringen. Laravel liefert dafür eine fertige Zusammenstellung namens Sail mit.
Was das für ein Projekt bedeutet
Der Nutzen zeigt sich an zwei Stellen. Beim Einstieg neuer Leute, weil aus einem Tag eine Stunde wird. Und bei Versionswechseln, weil sich ein Sprung von einer PHP-Version zur nächsten gefahrlos ausprobieren lässt, indem man eine Zeile ändert.
Umsonst ist das nicht. Docker ist eine weitere Sache, die verstanden werden will, und auf manchen Rechnern kostet es spürbar Geschwindigkeit. Bei einem kleinen Projekt mit einer festen Entwicklerin ist der Nutzen begrenzt. Sobald mehrere Leute beteiligt sind oder das Projekt Jahre laufen soll, dreht sich das Verhältnis.