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Glossar

MVC in Laravel: die Aufteilung in Daten, Darstellung und Ablauf

Ein Ordnungsprinzip, das Datenzugriff, Darstellung und Ablaufsteuerung voneinander trennt.

MVC steht für Model, View und Controller. Dahinter steckt eine schlichte Idee: Wer Daten verwaltet, wer sie anzeigt und wer den Ablauf steuert, sollten nicht dieselbe Stelle sein.

Das Model kümmert sich um Daten und die Regeln, die für sie gelten. Der View ist die Darstellung. Der Controller nimmt einen Aufruf entgegen und bringt beide zusammen. Laravel ist entlang dieser Aufteilung gebaut, und wer die Ordner einer Anwendung öffnet, findet sie unmittelbar wieder.

Warum das im Alltag zählt

Der Nutzen zeigt sich bei Änderungen. Wenn ein Formular anders aussehen soll, ist klar, wo man sucht. Wenn eine Berechnung falsch ist, ebenfalls. Ohne diese Trennung wird jede Änderung zur Suche, und jede Suche zum Risiko, an drei Stellen etwas zu vergessen.

Ein verbreitetes Missverständnis ist, dass das Model dasselbe sei wie eine Datenbanktabelle. Es ist der Ort für die Fachlichkeit, und die ist selten deckungsgleich mit der Tabellenstruktur. Wo diese Grenze verläuft, ist eine der Entscheidungen, die am Anfang eines Projekts getroffen werden sollten. Wie wir das angehen, steht unter Laravel-Entwicklung.

FAQ

Häufige Fragen

Ist MVC nicht längst überholt?
Die Diskussion gibt es, und sie dreht sich meistens darum, dass drei Schubladen für große Anwendungen zu wenig sind. Das stimmt auch. Sie sind aber ein guter Ausgangspunkt, und zusätzliche Ebenen ergänzt man, wenn sie gebraucht werden. Als Erstes zu wissen, wo etwas gerade nicht hingehört, ist mehr wert als jede Architekturdiskussion.

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