Formulare, Apps, fremde Systeme. Jede Anwendung bekommt Daten von außen, und nichts davon darf ungeprüft weiterverarbeitet werden. Validierung ist der Satz an Regeln, der das festlegt. Eine Rechnungsnummer muss vorhanden sein, ein Datum muss ein Datum sein, ein Betrag darf nicht negativ werden.
In Laravel stehen diese Regeln an einer Stelle beisammen, statt über den Code verteilt. Das klingt nach einer Formalie und ist praktisch der Unterschied zwischen einer Anwendung, deren Verhalten man nachlesen kann, und einer, bei der man raten muss.
Fehlermeldungen sind Teil der Fachlichkeit
Die technische Seite ist schnell erledigt. Der Aufwand steckt in der Frage, was passieren soll, wenn eine Eingabe nicht passt. „Ungültige Eingabe“ hilft niemandem. „Die Kundennummer muss sechsstellig sein und mit einer 4 beginnen“ verhindert den zweiten Anruf beim Support.
Solche Texte kann keine Entwicklerin erfinden, sie kommen aus dem Fachbereich. Wenn sie beim Projektstart fehlen, entstehen Platzhalter, die dann jahrelang stehen bleiben. Es lohnt sich, sie früh einzusammeln.