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Süddeutschland

Laravel-Entwicklung für Unternehmen in Freiburg

Aus Freiburg kommen auffällig viele Projekte, in denen Zahlen im Sekunden- oder Minutentakt anfallen und irgendwann jemandem etwas sagen sollen.

Eine Photovoltaikanlage liefert alle fünf Minuten einen Wert. Bei dreihundert Anlagen sind das gut dreißig Millionen Zahlen im Jahr, und die wenigsten davon sieht je ein Mensch an. Rund um Freiburg begegnet uns diese Rechnung häufig.

Die Stadt beschäftigt sich seit den siebziger Jahren mit erneuerbarer Energie, hier sitzt das größte Solarforschungsinstitut Europas, und um Institute und Universität herum ist ein Netz aus Betrieben entstanden, das von Planungsbüros bis zu Anlagenbetreibern reicht.

Zeitreihen sind eine eigene Disziplin

Wo Anlagen laufen, entstehen Zahlen, und zwar ununterbrochen. Erzeugung, Verbrauch, Temperaturen, Laufzeiten. Der Reiz liegt nicht im Sammeln, das machen die Geräte von selbst, sondern darin, aus einer Flut von Einzelwerten eine Aussage zu machen.

Das verändert den Zuschnitt einer Anwendung. Es wird sehr viel geschrieben und vergleichsweise selten gelesen, dafür über große Zeiträume. Verdichtung, Aufbewahrungsdauer und die Frage, welche Auflösung nach einem Jahr noch gebraucht wird, gehören deshalb an den Anfang. Mehr zu unserem Vorgehen unter Laravel-Entwicklung.

Die Anlagen sprechen selten dieselbe Sprache

Ein Bestand wächst über Jahre. Ältere Geräte liefern eine Datei, neuere sprechen ein Protokoll, dazwischen sitzt ein Zwischenspeicher eines Herstellers, den es nicht mehr gibt. Der Weg von dort in eine gemeinsame Darstellung ist der eigentliche Aufwand, und er lässt sich nicht umgehen. Wie wir solche Übergänge bauen, steht unter API- und Backend-Entwicklung.

Lücken sind Teil der Wahrheit

Bei Messdaten gibt es eine Versuchung, der viele Anwendungen erliegen. Ein Gerät fällt aus, drei Stunden fehlen, und irgendwo im Ablauf setzt jemand einen Mittelwert ein, damit die Kurve durchgezogen aussieht.

Das rächt sich in dem Moment, in dem eine Zahl belegt werden muss. Wer eine Jahresmenge gegenüber einem Kunden, einem Netzbetreiber oder einer Behörde vertritt, muss sagen können, welcher Teil gemessen und welcher geschätzt wurde. Wir bauen solche Anwendungen deshalb so, dass eine Lücke sichtbar bleibt und eine Schätzung als Schätzung gekennzeichnet ist. Das sieht in der Grafik weniger elegant aus und hält jeder Nachfrage stand.

Berichte, die jemand liest

Am Ende steht fast immer ein Bericht: für die Geschäftsführung, für einen Betreiber, für eine Behörde. Nützlich wird er, wenn er die Frage beantwortet, die tatsächlich gestellt wird. Wir fragen deshalb früh, wer ihn bekommt und was diese Person damit entscheidet.

Die häufigste Enttäuschung in solchen Projekten ist ein Dashboard mit zwanzig Kacheln, das nach vier Wochen niemand mehr öffnet. Drei Zahlen, die zur richtigen Zeit an die richtige Stelle gehen, sind fast immer mehr wert.

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FAQ

Fragen aus Freiburg

Wir haben Messwerte von hunderten Anlagen. Hält eine Laravel-Anwendung das aus?
Die Anwendung schon, die Frage ist die Datenhaltung darunter. Für Zeitreihen in großer Menge ist eine gewöhnliche Tabelle irgendwann das falsche Werkzeug. Wir sehen uns Umfang und Zugriffsmuster an und wählen danach, statt vorab eine Technik zu setzen.
Kann die Anwendung selbst Alarm schlagen?
Ja, und das ist meist der Teil mit dem größten Nutzen. Wichtig ist, es nicht zu übertreiben. Eine Meldung, die zu oft kommt, wird nach zwei Wochen ignoriert. Wir legen Schwellen deshalb gemeinsam mit denen fest, die später darauf reagieren sollen.
Was passiert mit Lücken in den Daten?
Sie bleiben Lücken. Eine fehlende Stunde durch einen Mittelwert zu ersetzen ist bequem und macht die Zahl unbrauchbar, sobald jemand sie belegen muss. Wir kennzeichnen fehlende Zeiträume und zeigen sie in Auswertungen als das, was sie sind.
Wie lange sollten Messwerte aufbewahrt werden?
In voller Auflösung meist kürzer, als man denkt, und verdichtet deutlich länger. Minutenwerte aus dem Jahr 2019 braucht praktisch niemand, Tageswerte schon. Diese Festlegung gehört an den Anfang, weil sie über die gesamte Datenhaltung entscheidet.
Können mehrere Betreiber dieselbe Anwendung nutzen?
Ja, das ist ein häufiger Fall bei Dienstleistern, die Anlagen für Dritte betreuen. Dann ist die Trennung der Mandanten die wichtigste Entwurfsentscheidung, und sie gehört in die unterste Schicht statt in die Oberfläche.

Projekt in Freiburg?

Wenn Ihre Anlagen mehr Daten liefern, als heute jemand ansieht, fangen wir dort an.