Zum Inhalt springen

Süddeutschland

Laravel-Entwicklung für Unternehmen in Heidelberg

In Heidelberger Projekten geht es meist um Daten, die über Jahre entstehen. Die wichtigste Frage ist dann nicht, wie sie hineinkommen, sondern wie man sie später noch versteht.

Zwischen Universität, Klinikum und den Instituten am Neckar arbeiten in Heidelberg mehr Menschen an Forschungsfragen als in manchem Bundesland. Rund um den Technologiepark hat sich daraus ein Kranz aus Biotechnologie und Medizintechnik gebildet, und mehrere große Häuser unterhalten hier eigene Forschungsflächen.

Software entsteht in diesem Umfeld selten als Produkt. Sie ist Werkzeug für eine bestimmte Fragestellung und wird danach oft an die nächste weitergereicht.

Erhebung und Auswertung gehören zusammen

Der typische Ausgangspunkt sieht so aus. Daten werden erfasst, in einer Tabelle, einem Laborgerät, einem Formular. Ausgewertet wird später, woanders, von jemand anderem. Dazwischen liegt ein Bruch, an dem regelmäßig Bedeutung verloren geht. Eine Spalte heißt „Wert 2“, und nach zwei Jahren weiß niemand mehr, in welcher Einheit.

Der Aufwand steckt deshalb weniger in der Oberfläche als darin, Bedeutung mitzuführen. Einheiten, Messbedingungen, und wer wann etwas geändert hat. Eine Anwendung, die das von Anfang an festhält, ist später auswertbar, ohne dass jemand rekonstruieren muss. Wie wir solche Fachanwendungen bauen, steht unter Laravel-Entwicklung.

Änderungen müssen sichtbar bleiben

Wo Ergebnisse belegt werden, reicht der aktuelle Stand nicht. Es muss erkennbar sein, dass ein Wert korrigiert wurde, von wem und aus welchem Grund. Technisch ist das kein großer Aufwand, solange man es einplant. Wird es nachgerüstet, fehlt genau der Zeitraum, für den man es gebraucht hätte.

Dasselbe gilt für gelöschte Datensätze. Ein Eintrag, der spurlos verschwindet, ist in einem Forschungszusammenhang ein Problem, auch wenn das Löschen berechtigt war. Üblich ist deshalb, Datensätze als ungültig zu kennzeichnen statt sie zu entfernen, mit einer getrennten Regelung für den Fall, dass jemand die Löschung seiner Daten verlangt.

Datenschutz ist hier keine Formalie

Sobald Daten Personen zuzuordnen sind, verändert das die Bauweise. Zugriffe werden eng geführt, Testumgebungen bekommen keine echten Daten, und Auswertungen laufen wo möglich über zusammengefasste Werte statt über Einzelfälle.

Wir setzen dabei um, was Ihre Datenschutzbeauftragte festlegt, und weisen auf technische Folgen hin. Eine Anforderung wie „Daten müssen nach fünf Jahren gelöscht werden“ klingt einfach und bedeutet in der Umsetzung, dass jeder abgeleitete Datenbestand mitbedacht sein muss, bis hin zu Sicherungskopien.

Anbindung an vorhandene Systeme

Selten steht eine solche Anwendung allein. Es gibt eine Geräteanbindung, ein Archiv, eine Auswertungsumgebung, in der weitergerechnet wird. Wie wir solche Übergänge bauen, ohne die beteiligten Systeme umzubauen, steht unter API- und Backend-Entwicklung.

Leistungen

Womit wir beauftragt werden

Süddeutschland

Weitere Städte in Süddeutschland

Übersicht aller Orte

FAQ

Fragen aus Heidelberg

Wir arbeiten mit personenbezogenen Daten. Wie gehen Sie damit um?
Zurückhaltend. Wir arbeiten wo möglich mit Testdaten statt mit echten, halten Zugriffe eng und dokumentieren, wer worauf darf. Was wir nicht leisten, ist die rechtliche Bewertung Ihres Vorhabens; die gehört zu Ihrer Datenschutzbeauftragten. Technisch setzen wir um, was dort festgelegt wird.
Die Anwendung soll zehn Jahre halten. Ist das realistisch?
Die Daten ja, die Software so nicht. Was zehn Jahre trägt, ist ein sauber beschriebenes Datenmodell und ein Format, das sich ohne unsere Anwendung lesen lässt. Der Code darüber wird in dieser Zeit mehrfach erneuert, und das ist normal.
Können wir Daten für eine Veröffentlichung exportieren?
Das sollte von Anfang an vorgesehen sein, nicht am Ende improvisiert. Nützlich ist ein Export, der neben den Werten auch mitgibt, unter welchen Bedingungen sie entstanden sind. Ohne diesen Zusatz ist eine Tabelle für Dritte schwer nachzuvollziehen.
Wie läuft die Zusammenarbeit mit einem Institut ab?
Anders als mit einem Unternehmen, vor allem beim Tempo und bei den Zuständigkeiten. Wir klären früh, wer fachlich entscheiden darf, weil sich sonst Rückfragen über Wochen ziehen. Und wir schreiben auf, wem Ergebnisse gehören, bevor welche entstehen.
Wir haben ein Werkzeug aus einer Doktorarbeit. Kann man das weiterverwenden?
Oft ja, und meistens nicht so, wie erhofft. Der fachliche Kern ist in aller Regel gut und wertvoll. Was fehlt, sind Rollen, Fehlerbehandlung und alles, was nötig ist, damit andere als die Urheberin damit arbeiten können. Wir sehen uns an, was übernommen werden kann.

Projekt in Heidelberg?

Wenn Erhebung und Auswertung heute in getrennten Dateien leben, lohnt ein Gespräch.