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Süddeutschland

Laravel-Entwicklung für Unternehmen in Mannheim

In der Region Rhein-Neckar laufen viele Betriebe rund um die Uhr. Das verändert nicht die Technik, aber alles, was mit Aktualisierungen zu tun hat.

Wenn in Mannheim und Ludwigshafen um drei Uhr nachts eine Anwendung stehen bleibt, wartet niemand bis zum Morgen. Die Region ist einer der dichtesten Industrieräume Deutschlands, mit Chemie, Maschinenbau, Elektrotechnik, Energie und Logistik am Rhein, und ein großer Teil davon arbeitet durchgehend.

Dazu kommt eine ungewöhnlich hohe Dichte an Forschung und Entwicklung. In der Metropolregion arbeiten deutlich mehr Menschen in forschungsnahen Berufen als im Bundesdurchschnitt, was sich in den Anfragen bemerkbar macht: Die Gesprächspartner wissen meistens genau, was sie wollen.

Dauerbetrieb ändert die Prioritäten

Technisch unterscheidet sich eine Anwendung für den Schichtbetrieb kaum von einer anderen. Was sich unterscheidet, ist die Bewertung von Fehlern. Eine Störung, die anderswo ein Ärgernis wäre, hält hier eine Schicht auf, und die Kosten dafür stehen in keinem Verhältnis zum Entwicklungsaufwand, den man gespart hat.

Deshalb legen wir in solchen Projekten mehr Gewicht auf die unspektakulären Dinge. Was tut die Anwendung, wenn ein Nachbarsystem nicht antwortet? Wird ein abgebrochener Vorgang sauber zurückgerollt oder bleibt er halb erledigt liegen? Kann jemand ohne uns erkennen, was schiefging?

Diese Fragen kosten beim Bauen wenig und entscheiden im Betrieb alles. Wie wir dabei vorgehen, steht unter Laravel-Entwicklung.

Aktualisieren, ohne anzuhalten

Die zweite Eigenheit betrifft Wartung. Wo es keinen ruhigen Moment gibt, muss eine Aktualisierung im Betrieb möglich sein. Machbar ist das, es verlangt nur Vorarbeit. Änderungen an der Datenbank kommen in kleinen Schritten, alte und neue Fassung laufen eine Weile nebeneinander, und die Schnittstellen müssen beides vertragen.

Wer das erst später einbaut, zahlt doppelt. Wie wir laufende Anwendungen betreuen, steht unter Wartung und Support.

Der Notbetrieb gehört in den Entwurf

Eine Anwendung, die im Schichtbetrieb läuft, wird irgendwann nicht erreichbar sein. Netzstörung, Stromausfall im falschen Gebäudeteil, ein Nachbarsystem, das eine Wartung länger braucht als geplant.

Die Frage ist nicht, ob das passiert, sondern was die Leute in der Halle dann tun. Meistens ist die Antwort schlicht: Sie schreiben mit und erfassen später nach. Damit das funktioniert, muss die Anwendung eine Nacherfassung zulassen und erkennbar halten, dass ein Wert nachträglich eingetragen wurde. Nachgerüstet wird so etwas selten, weil in dem Moment andere Dinge drängen.

Wer im Störungsfall angerufen wird

In einem Umfeld, das durchgehend arbeitet, ist die Zuständigkeit im Störungsfall keine Formalie. Zwischen Anlagensteuerung, Netz, Datenbank und Anwendung liegen oft vier Verantwortliche, und im Zweifel zeigt jeder auf den nächsten.

Wir legen deshalb vorher fest, woran man erkennt, dass das Problem bei uns liegt, und woran nicht. Dazu gehört, dass unsere Anwendung im Fehlerfall etwas Brauchbares in ihr Protokoll schreibt, statt nur abzubrechen. Das kostet beim Bauen fast nichts und entscheidet nachts um drei darüber, ob jemand in zehn Minuten oder in zwei Stunden weiterkommt. Wie wir solche Vereinbarungen fassen, steht unter Wartung und Support.

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FAQ

Fragen aus Mannheim

Wir fahren drei Schichten. Wann spielen Sie Aktualisierungen ein?
Nach Absprache, und möglichst so, dass niemand darauf warten muss. Vieles lässt sich im laufenden Betrieb einspielen, wenn die Anwendung von Anfang an dafür gebaut ist. Wo das nicht geht, brauchen wir ein Fenster, und das legen wir gemeinsam fest, statt es anzukündigen.
Was passiert, wenn nachts um drei etwas ausfällt?
Das hängt davon ab, was vereinbart ist. Ohne Vereinbarung erreichen Sie uns zu Geschäftszeiten. Wenn ein Ausfall in der Nacht echte Kosten verursacht, gehört eine Erreichbarkeit darüber hinaus in den Vertrag, mit klaren Zeiten statt eines vagen Versprechens.
Kann die Anwendung weiterlaufen, wenn ein Nachbarsystem weg ist?
Sie sollte, und das ist eine Entwurfsentscheidung, keine Einstellung. Aufträge werden angenommen und zwischengespeichert, statt sofort weitergereicht zu werden. Wichtig ist, dass jemand merkt, dass sich etwas staut, bevor der Speicher volläuft.
Müssen wir für einen Ausfall einen Notbetrieb vorsehen?
Häufig ja, und meistens ist er unspektakulär: eine Liste auf Papier, die später nacherfasst wird. Wichtig ist, dass die Anwendung eine Nacherfassung überhaupt zulässt und dass sie erkennbar bleibt. Wer das nicht vorsieht, bekommt Daten, die stimmen, aber nicht erklärbar sind.

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