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Süddeutschland

Laravel-Entwicklung für Unternehmen in München

Wir arbeiten aus Stuttgart für Münchner Auftraggeber, meistens als zusätzliche Entwicklungskapazität neben einem Team, das keine Hand frei hat.

München ist der größte Softwarestandort der Republik, und das hat eine Kehrseite. Um dieselben Entwicklerinnen und Entwickler bewerben sich hier Konzerne, gewachsener Mittelstand und ein paar hundert gut finanzierte Startups. Die IT-Gehälter sind die höchsten im Land. Wer eine Stelle ausschreibt, wartet.

Dazu kommt eine Branchenmischung, die es so kein zweites Mal gibt. München ist Versicherungs- und Rückversicherungsstandort, gleichzeitig Medienstadt, gleichzeitig Automobilregion. Drei Welten mit sehr unterschiedlichen Vorstellungen davon, wie ein Softwareprojekt abläuft.

Kapazität, nicht Kompetenz

Anfragen aus München kommen selten von Firmen, die nicht wüssten, wie man Software baut. Sie kommen von Teams, die genau wissen, was zu tun wäre, und bis in den Herbst verplant sind. Ein Release steht an, parallel soll ein Modul entstehen, und beides gleichzeitig geht nicht.

Wir übernehmen dann einen abgegrenzten Teil, statt uns überall einzuklinken. Was abgegrenzt heißt, wird vorher festgelegt: ein Modul, ein Dienst, eine Schnittstelle, mit einer Naht, an der später sauber übergeben werden kann. Unser Vorgehen dabei beschreibt Laravel-Entwicklung.

Wenn die Anwendung nur ein Teil des Ganzen ist

In größeren Häusern steht selten etwas für sich. Es gibt ein Identitätsmanagement, an das angedockt wird, ein Data Warehouse, das beliefert werden will, und drei Systeme, die dieselbe Kundennummer unterschiedlich schreiben. Der Aufwand steckt dann weniger in der Anwendung als in den Übergängen. Wie wir die bauen, steht unter API- und Backend-Entwicklung.

Regulierte Umgebungen verändern den Zuschnitt

Im Versicherungsumfeld gelten Anforderungen, die anderswo keine Rolle spielen. Nachweise darüber, wer wann was geändert hat. Freigaben, die dokumentiert sein müssen. Prüfungen, bei denen jemand von außen sehen will, wie ein Wert zustande kam.

Das ist beherrschbar und kostet Entscheidungen, die an den Anfang gehören. Was wird protokolliert, wie lange aufbewahrt, wer darf es lesen. Nachträglich eingezogen wird so etwas teuer, weil genau der Zeitraum fehlt, für den man es gebraucht hätte.

Wichtig ist uns dabei eine Abgrenzung: Wir setzen um, was Ihre Fachabteilung oder Ihr Prüfer verlangt, und sagen vorher, was davon technisch aufwendig wird. Eine Aussage darüber, ob eine Umsetzung einer Vorschrift genügt, ist keine Entwicklerfrage.

Zur Entfernung

Von Stuttgart nach München sind es gut zwei Stunden. Für einen kurzen Abstimmungstermin ist das zu weit, für einen Auftakt-Workshop oder eine Übergabe lohnt es sich. Dazwischen arbeiten wir aus der Ferne, mit festen Terminen statt spontaner Anrufe. Das ist keine Notlösung, sondern für den laufenden Betrieb ohnehin die verlässlichere Form.

Wer trotzdem Wert auf regelmäßige Anwesenheit legt, sollte das früh sagen. Es ist machbar, verändert aber die Kalkulation, und wir schreiben es dann ins Angebot statt hinterher auf die Rechnung.

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FAQ

Fragen aus München

Haben Sie ein Büro in München?
Nein, und wir mieten auch keines an, nur um eine Adresse führen zu können. Unser Sitz ist Stuttgart. Für Auftakt und Übergaben kommen wir zu Ihnen, der Rest läuft aus der Ferne.
Bei uns gelten Konzernvorgaben für externe Dienstleister. Ist das ein Problem?
In aller Regel nicht, es kostet nur Vorlauf. Repository auf Ihrer Seite, Zugang über VPN, geprüfte Bibliotheken, ein Sicherheitscheck vor dem ersten Commit: Das kennen wir. Wichtig ist, dass wir davon erfahren, bevor wir schätzen, und nicht hinterher.
Sind Sie günstiger als eine Münchner Agentur?
Häufig ja, und wir halten das für den schwächsten Grund, uns zu beauftragen. Ein Stundensatz sagt wenig über den Preis eines Projekts. Interessanter ist, wie viele Runden es bis zum brauchbaren Ergebnis braucht, und das hängt an der Vorbereitung, nicht am Ort.
Wie arbeiten Sie mit unserem internen Team zusammen?
Nach dessen Regeln. Wir übernehmen einen abgegrenzten Teil, arbeiten in Ihrem Repository und lassen unsere Änderungen denselben Weg gehen wie Ihre eigenen. Ein Review durch Ihre Leute ist uns lieber als eines ohne.
Was passiert, wenn intern wieder Kapazität frei wird?
Dann übergeben wir. Genau darauf ist der Zuschnitt ausgelegt: eine Naht, an der man trennen kann, Tests an den fachlich wichtigen Stellen und eine Dokumentation, die erklärt, warum etwas so gelöst wurde. Eine Zusammenarbeit, die nur hält, weil ein Ausstieg zu teuer wäre, wollen wir nicht.

Projekt in München?

Sagen Sie uns, was liegen bleibt, weil intern niemand freikommt. Daraus wird meist schnell ein klarer Zuschnitt.